Guten Tag
Die Tage werden kürzer und ein angenehmes Licht am Abend ist erwünscht...
Abgeschirmte Lampen
Nicht mehr brandaktuell aber immer noch in aller Munde. Leider hatten wir den Frühlingsnewsletter schon verschickt, als die heissen Diskussionen begannen. Trotzdem wollten wir Ihnen diese interessanten Informationen nicht vorenthalten. Die neue Studie beweist nicht, dass UMTS-Strahlung harmlos ist. Keine kurzfristigen Auswirkungen auf das Wohlbefinden, sagt die neue Schweizer UMTS-Studie. Studienteilnehmer erlebten das Gegenteil. Eine der grössten Belastungen durch Elektrosmog im Wohn- und Arbeitsbereich entsteht durch ungeerdete Beleuchtungen mit 2-poligen Steckern. Speziell für Schlafplätze, aber auch für Arbeitsplätze oder andere Orte wo man sich länger aufhaltet, empfehlen wir geschirmte Lampen einzusetzen. Wir bieten in patentierter Technik geschirmte und geerdete Lampen in bester Qualität und edlem Design.
Der Unterschied zu herkömmlichen Lampen: Eine ungeschirmte Lampe (Schutzklasse 2) mit einem 2-poligen Netzanschlusskabel und Euro-Flachstecker (EN 50075) ergibt ein elektrisches Wechselfeld von 100 bis 160 V/m. Die geschirmte Lampe (Schutzklasse 1) mit 3-poligem geschirmten Netzanschlusskabel, einem metallischen Gehäuse und dem Schutzkorb für das Leuchtmittel ergibt ein elektrisches Wechselfeld von ca. 0,4 bis 0,6 V/m (unter Laborbedingungen gemessen). In der Praxis sind kleine umgebungsbedingte Abweichungen zu beachten. Die Überprüfung der Abschirmung wird nach den Vorgaben, Frequenzbändern und Messabständen der anerkannten Bildschirmnormen (für strahlungsarme Bildschirme) durchgeführt: TCO99, Band I (MPR II) und DIN prEN 50279 (Messabstand 30cm).
Das ganze Sortiment finden Sie hier: abgeschirmte Lampen.
Messen und Ausstellungen
Erneut möchten wir Sie einladen, uns an einem der folgenden Messenständen besuchen zu kommen. Die nächste Messe ist die Bauen+Moderniesieren in Zürich (31.08. - 04.09.06). Wir werden wieder viele Vastu- und baubiologischen Produkte ausgestellt haben und stehen Ihnen natürlich für Fragen und für sonstige Gespräche zur Verfügung. Des Weiteren sind wir diesen Herbst an der Zuger Messe und an der wohn-raum in Bern. Die komplette Liste mit den Daten finden Sie auf unserer Website: Messen.
Hintergründe zur UMTS-Studie Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis der Schweizer Konsumentenzeitschrift K-tipp (K-tipp Nr. 12, 14. Juni 2006, Ernst Meierhofer)
Für die Mobilfunkindustrie waren die Forschungsresultate, die am 6. Juni publiziert wurden, ein gefundenes Fressen. Studie findet keine Hinweise auf Störungen des Wohlbefindens durch UMTS-Signale, frohlockte der Branchenverband Sicta. Nun müssten blockierte Antennenbewilligungsverfahren sofort aufgenommen werden.
Was die Sicta verschwiegen hat und was auch in etlichen Zeitungsberichten zur Nebensache wurde: Die Studie von drei Schweizer Forschern macht nur Angaben zur kurzfristigen Belastung. Denn die Probanden wurden im Labor bloss 45 Minuten lang einer UMTS-Strahlung ausgesetzt und dann zu ihrem Befinden befragt. Real existierende UMTS-Antennen strahlen aber 24 Stunden am Tag.
Die Probanden wussten nicht, ob und, wenn ja, wie viel Strahlung auf sie einwirkte. Bei den Denksportaufgaben wurden keine oder nur unbedeutende Unterschiede festgestellt. Beim Wohlbefinden hingegen waren Effekte zu erwarten. Denn die Schweizer Studie war als Wiederholung der so genannten holländischen TNO-Studie aus dem Jahr 2003 ausgelegt; diese hatte eine Verminderung des Wohlbefindens festgestellt. Minderheit spürte Symptome
In der Schweiz war das nicht der Fall. Es konnte kein negativer Einfluss der UMTS-Strahlung auf das Wohlbefinden festgestellt werden, schreiben die beteiligten Forscher.
Im krassen Gegensatz dazu steht die Aussage eines Mannes, der als Proband beim Versuch dabei war: Mir wurde schwindlig, ich wäre fast vom Stuhl gefallen. Aber ich habe durchgehalten und die Aufgaben am Computer zu Ende gelöst.
Und: Ich hätte nachher nicht mehr mit dem Auto fahren können, ich fühlte mich wie betrunken. Als ich nach Hause kam, sagte meine Frau, ich sähe kreidebleich und schlecht aus. Am nächsten Tag hatte ich Migräne und Zahnschmerzen.
Und Studien-Teilnehmer Armin Furrer aus Ausserberg VS berichtet: Mir war nachher noch stundenlang schlecht.
Für Projektleiter Peter Achermann von der Uni Zürich sind diese Erfahrungen kein Widerspruch zur generellen Aussage der Studie, wonach keine Auswirkungen festzustellen waren. Wir müssen festhalten, dass durchaus einzelne Personen gelegentlich über (meist schwache) Symptome berichteten. Das seien korrekte Einzelangaben, die aber aufgrund der Ergebnisse über alle Versuchsteilnehmer nicht mit der Feldstärke in Verbindung gebracht werden konnten.
Und Achermann betont: Die grosse Mehrheit der Versuchspersonen berichtete über keine bis wenig Symptome. Der Umkehrschluss ist also erlaubt: Eine Minderheit berichtete über Symptome. Damit ist die Hauptaussage der Studie (keine Auswirkungen) stark zu relativieren.
Kritiker führen noch weitere Argumente an: Probanden wurden nur mit einem UMTS-Kontrollsignal bestrahlt, auf dem keine Gespräche stattfanden. Eine solche Situation kann etwa in den frühen Morgenstunden auftreten, schreiben die Forscher. In Wirklichkeit sind die von Antennenstandorten ausgestrahlten Signale stärker, vielfältiger, gesundheitlich problematischer. Die Versuchsanordnung steht also weit neben der Realität. Lothar Geppert von der Umwelt-Organisation Diagnose-Funk studiert die wissenschaftliche Literatur zum Thema intensiv. Jeden Monat erscheinen weltweit drei bis sieben Studien über hochfrequente Strahlung. 75 Prozent dieser Studien finden Einflüsse auf die Gesundheit, wie Erbgutschäden, Schlafstörungen und Absenkung des Melatoninspiegels.
Antennen strahlen 24 Stunden am Tag - nicht nur 45 Minuten wie im Versuch. Die Forscher selber geben zu: Die Abwesenheit von kurzfristigen Effekten stellte keinen Beweis für die längerfristige Unschädlichkeit von UMTS-Strahlung dar. Für die Organisation Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz ist deshalb klar: Wir fordern weiterhin ein Moratorium im Weiterausbau der Mobilfunkstruktur.
Freundliche Grüsse Ihr vastu+baubio-Team
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