Die Energien des Raumes können durch geometrische Symbole geführt werden, die man an bestimmte Orte des Raumes platziert. Solche grafischen Werkzeuge werden im Sanskrit als Yantras bezeichnet. Sie werden einerseits als Werkzeuge zur Bewusstseinserweiterung eingesetzt, indem sie als Meditationsobjekt dienen, besitzen jedoch immer auch eine energetische Komponente. Hierzu ist es notwendig, sie an einem geeigneten Ort zu platzieren, von wo aus sie die Energien eines Raumes am nachhaltigsten formen können. Jeder Raum besitzt solche Schlüsselpunkte, ebenso wie ein Lebewesen Chakren und Akkupunkturpunkte besitzt, über die ein besonders effektiver Zugriff auf seine Energien möglich ist. Diese Schlüsselpunkte kann man von einem Spezialisten bestimmen lassen. Die Yantras wirken aber auch, wenn diese Punkte nicht exakt ermittelt werden. Im Allgemeinen bestehen Yantras aus einer Vielzahl geometrischer Elemente und Symbole, die verschiedene Energien repräsentieren. Diese können jedoch auch mit geschriebenen Worten oder Mantras kombiniert werden. Die Anwendung von Yantras ist vielfältig: Man kann sie beispielsweise an der Wand eines Zimmers als Kunstwerk aufhängen. Sie wirken damit gleichzeitig auf den gesamten Raum. Hierbei geht es darum, die Energien des Raumes seiner Nutzung bzw. seiner Bewohner entsprechend zu beeinflussen. Befindet sich beispielsweise das Schlafzimmer der Eltern im Nordwesten und besitzt zusätzlich noch ein Fenster mit Blick auf einen Fluss oder See, so ist anzunehmen, dass die Venus, die mit dem Glück der Familie und der Frau zusammenhängt durch den Mond, der den Nordwesten und die Gewässer beherrscht, geschwächt wird. In diesem Fall ist es daher ratsam, den störenden Einfluss des Mondes durch ein geeignetes Yantra auszugleichen. Ein Mandala ist ein ähnliches grafisches Diagramm, welches mit seiner Form und seiner Farben die Energien der Himmelsrichtungen aktivieren kann. Auszug: Der Yantra-Ratgeber, S.2-3, Veden-Akademie
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