Astrologie und Vastu |
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Man kann Vastu bis zu einem gewissen Grad ohne die Hilfe der vedischen Astrologie praktizieren und sehr gute Ergebnisse erzielen. In diesem Fall arbeitet man vor allem mit der Dynamik verschiedener Grundeinflüsse und Energien auf dem Grundstück und im Haus. Will man jedoch eine vollständige Koordination räumlicher und zeitlicher Aspekte erreichen, ist das Einbeziehen astrologischer Berechnungen unerlässlich. Ein guter Vastu Berater berücksichtigt also nebst den grundlegenden Vastu-Prinzipien auch das so genannte Wohnhoroskop und die individuellen Geburtshoroskope der Bewohner. So kann er noch persönlicher und exakter auf den Zusammenhang zwischen Person und Raum oder zwischen Raum und Bewusstsein eingehen. Die Astrologie fliesst in folgenden Punkten in die Vastu-Lehre mitein: - Durch das Mondhaus (Nakshatra) in welchem sich der Mond zur Zeit der Geburt einer Person befindet, kann ihre eigene förderliche Himmelsrichtung abgeleitet werden.
- Durch die Astrologie können die optimalen Zeitpunkte (Muhurtas) für Bauvorhaben eruiert werden. Ein einfaches Beispiel dazu, Bauvorhaben sollten nie im abnehmenden Mond gestartet werden.
- Durch die Zuordnung der Planeten zu den Bereichen, Räumen, und Aspekten im Haus (Wohnhoroskop) kann die Himmelsrichtungs-Veträglichkeit untersucht werden. Ein Beispiel dazu ist, dass die vom Mars (Feuer) beherrschte Küche sich am besten im Südosten befindet wo erstens das Element Feuer gegenwärtig ist und zweitens die Venus residiert und der Küche neben der männlichen Energie des Marses auch ihre balancierende weibliche Energie zukommen lässt.
- Durch die Zuordnung der astrologischen Häuser und Tierkreiszeichen auf die Himmelsrichtungen können tiefere Zusammenhänge vom gesundheitlichen Zustand, familiären Beziehungen und beruflichem Erfolg analysiert werden und entsprechende vorbeugende Massnahmen dazu unternommen werden.
Auszug: Kraft lebendiger Räume, S.198, AT Verlag
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